Rainer Predl läuft 139,775km bei 12-Stunden-Bahnlauf

Der 24-jährige Rainer Predl holte sich beim 12-Stundenlauf in Lebach/D überlegen den Tagessieg. Auf der 400m-Tartanbahn legte er dabei 139,775km zurück. Dies bedeutet die sechstbeste Leistung eines Österreichers, etwas mehr als 5 Kilometer hinter der Bestleistung von Klemens Huemer (Grieskirchen 2009, 144,889km).

Diesen Rekord will sich Predl im Jahr 2015 schnappen.

Irische Meisterschaften mit österreichischer Beteiligung

Und schon wieder ein starker Auftritt eines österreichischen 24-Stunden-Läufers. Der seit 11 Jahren in Irland wohnhafte Thomas Bubendorfer belegte bei den irischen 24-Stunden-Meisterschaften in Belfast den ausgezeichneten 4. Rang. Dabei konnte er in seinem zweiten Antreten über diese Distanz seine Leistung um mehr als 20 Kilometer auf 225,271km steigern.

Der Bewerb wurde auf einer 400m-Stadionbahn ausgetragen.

Bubendorfers Ziel, bei der WM 2015 in Turin (11./12. April) für Österreich zu starten, ist mit Erreichen des nationalen A-Limits und internationalen B-Limits ganz nahe gerückt.

Favoritensiege bei Öst. Meisterschaften in Irdning

5./6. Juli 2014

Ulrike Striednig (LAC Klagenfurt) und Heinz-Jürgen Ressar (Naturfreunde Pucking) sind die Öst. Ultralaufmeister 2014. Der Oberösterreicher Ressar setzte beim 24-Stundenlauf in Irdning/St seine Siegesserie im Jahr 2014 fort und zeigte mit 241,420km sein enormes Potenzial auf der ganz langen Strecke. Silber mit 217,986km ging an Georg Mayer (PSV Leoben), Bronze mit 208,242km an Gerhard Eggenreich (LCA Hochschwab).

Striednig, seit 2013 Rekordhalterin im 24h-Lauf, war lange auf Rekordkurs unterwegs, bekam dann aber Magenprobleme. Für den Meistertitel reichten aber auch 201,376km. Den spannenden Kampf um Silber konnte Karin Sperrer (LG Kirchdorf) mit 185,788km für sich entscheiden. Über Bronze durfte sich nach 182,134km Pauline Moshammer (Freunde des Laufsports) freuen.

Mannschaftsmeister wurde der LAC Hochschwab vor den Freunden des Laufsports und Laufwunder Steyr.

Erstmals wurden auch Masterstitel vergeben. Hier die Sieger: Heinz-Jürgen Ressar (M40), Gerhard Eggenreich (M50), Anton Gschiel (M60, 184,428km, 1. Laufclub Parndorf), Pauline Moshammer (M40), Ulrike Striednig (M50).    ERGEBNISSE

Mozart 100: Andreas Pfandlbauer auf Rang 2

21. Juni 2014

Bei der dritten Auflage des Mozart 100 bewältigten 93 Läufer und Läuferinnen die 101,7km lange Strecke. 2.480 Höhenmeter sind Beweis einer sehr anspruchsvollen Strecke, auf der sich der Ungar Csaba Nemeth in 8:30:47 den Sieg holte. Schon auf Rang 2 mit Andi Pfandlbauer der beste Österreicher. Mit 8:41:16 konnte der Bad Ischler den Jordanier Salameh Al Aqra (8:46:56) auf den dritten Rang verweisen.

Die Kroatin Marija Vrajic war im Damenbewerb unangefochten. Mit 9:59:40 distanzierte sie die Konkurrenz um mehr als 35 Minuten.

Beste Österreicherin auf Rang 5: Monika Kalbacher (10:54:26).

100-km-Lauf Wien: Nächster Sieg von H.-J. Ressar

14. Juni 2014

Der 100km-Lauf in Wien ging bei guten äußeren Bedingungen über die Bühne. Mit Dominik Pacher, Hubert Morawetz und Heinz-Jürgen Ressar waren auch heimische Spitzenläufer am Start. Der schon in Vogau erfolgreiche Ressar holte sich souverän den Sieg in guten 7:49:50. Pacher bekam schon bei Streckenhälfte Probleme, verlor auch noch seinen Chip und gab auf. Morawetz lief 50km mit Ressar, stieg aber wenig später aus. Die Ränge 2 und 3 gingen an Heinz-Peter Bergmann (8:00:32) und Michael Wagner (8:04:27).

Damensiegerin Regina Straßer (9:31:08) und die Zweite Pauline Moshammer (9:41:14) liefen den 100er in Wien als Vorbereitung für den Spartathlon und konnten dabei durchaus überzeugen.

Starker Auftritt von Andi Sageder in Basel

17./18. Mai 2014

Der Wiener Andreas Sageder (Jg. 1982) erreichte beim 24-Stundenlauf in Basel (CH) den ausgezeichneten 2. Rang. Bei seiner Premiere über diese Distanz schaffte er mit 221,545km ein beachtliches Ergebnis. Sageder hat somit gute Chancen, bei der WM 2015 in Turin fürs Team Austria zu starten.

Bisherige Erfolge: 2. Plätze bei den 50km-Läufen in Wien und Steyr 2013, 2. Platz im Öst. Ultralauf-Cup 2103 und Rang 2 beim 6-Stundenlauf in Lassee 2014.

Vogau feiert Jubiläum mit Rekordteilnehmerfeld

17. Mai 2014

Der Oberösterreicher Heinz-Jürgen Ressar und die ungarische Spartathlon-Siegerin (2011 und 2013) Szilvia Lubics setzten bei guten äußeren Bedingungen die Glanzlichter bei der Jubiläumsveranstaltung (10.) in Vogau.

Ressar nahm vom Start weg die bestehende öst. 12h-Bestleistung (144,889km, Klemens Huemer, Grieskirchen 2009) in Angriff. Am Ende kam er mit 142,730km seinem Ziel sehr nahe. Rang 2 in der ewigen öst. Bestenliste!

Heinz-Peter Bergmann aus Wien durfte sich über Rang 2 und eine persönliche Bestleistung von 132,158km freuen. Sein Vereinskollege Helmut Treitler schaffte es mit 125,014km doch etwas überraschend aufs Podest.

Überragend die Vorstellung von Lubics. Sie blieb mit 141,916km nur drei Kilometer hinter der seit 23 Jahren bestehenden Weltbestleistung. Die Wienerin Pauline Moshammer, nach einer Verletzung schon wieder ganz gut in Schuss, holte sich mit 115,387km Rang 2. Der dritte Platz ging an die Deutsche Jutta Teichert mit 95,150km.

Beim 6-Stunden-Bewerb dominierte die Jugend. Daniel Strobl (Jg. 1989) siegte mit 77,293km vor Christoph Baumann (Jg. 1992), der es auf 74,358km brachte. Knapp dahinter mit Didi Macher, 74,173km, ein Routinier.

Damensiegerin Nicole Schawill legte eine Distanz von 61,187km zurück.

Routinier siegt beim Cupauftakt in Lassee

5. April 2014

91 Einzelläufer waren bei der Auftaktveranstaltung des Österreichischen Ultralauf-Cups 2014 am Start. Topfavorit Reinhard Buchgeher nahm dabei die öst. Bestleistung von Rainer Predl, der nicht am Start war, in Angriff. Nach drei Stunden mit 43km voll im Plan stoppten starke Rückenschmerzen den jungen Oberösterreicher kurz nach der 50km-Marke.

Diese Chance ließ sich der 55-jährige Wiener Herbert Hartl nicht entgehen. Nach verhaltenem Beginn steigerte der Routinier auf der zweiten Hälfte seine Pace und holte sich doch etwas überraschend den Tagessieg mit 78,278km (davon 40,0km in Hälfte 2). Knapp dahinter durfte sich Andreas Sageder über persönliche Bestleistung von 78,039km freuen. Walter Wakonig, zwischenzeitlich in Führung liegend, kam als Dritter auf 77,222km.

Im Damenbewerb war Nationalteam-Mitglied Alexandra Heiml ungefährdet. Mit 68,121km hatte sie am Ende fast fünf Kilometer Vorsprung auf Gertraud Haller-Peck (63,387km).

Rennentwicklung Lassee 2014
Lassee 2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument [5.7 KB]
Download

Gelungenes Ultralauf-Opening in Marchtrenk

22. April 2014

Schöner Auftakt ins Ultralaufjahr 2014! Beim 4-Stundenlauf in Marchtrenk (OÖ) nutzten gleich 57 Teilnehmer die Gelegenheit zu einem ersten Formtest. Die Teilnehmerzahl des Vorjahrs konnte verdoppelt werden und zudem wurden starke Leistungen gezeigt. Hubert Morawetz legte in 4:08:43 exakt 58,510km zurück. Dabei drehte er 20 Runden zu je 2.925m (AIMS-vermessen!).

USA: Georg Mayer läuft mit Sieg ins neue Jahr

Der 44-jährige Wiener Georg Mayer hat den San Francisco New Year´s One Day gewonnen. Der Start zu diesem 24h-Lauf erfolgte am Silvestertag. Als am Neujahrstag das Schlusssignal ertönte, hatte Mayer 190,2km zurückgelegt. Für Mayer, dessen Bestleistung bei 215km steht, war es zwei Monate nach einer Schulterluxation ein gelungenes Comeback. Seinen 18. 24h-Lauf wird Mayer im Juli in Irdning bestreiten. Dort werden die österreichischen Meister ermittelt.

Ulli Striednig ist Österreichs UltraläuferIn des Jahres 2013

Und wieder hat eine Frau die Wahl gewonnen! Nach Karin Russ im Vorjahr hat die Kärntnerin Ulli Striednig die Wahl 2013 für sich entscheiden können. Mit einem Punktedurchschnitt von 9,13 verwies sie zwei Männer auf die weiteren Podestplätze. Über Rang 2 darf sich der österreichische 100km-Meister freuen. Der Oberösterreicher Reinhard Buchgeher wurde mit durchschnittlich 8,86 Punkten bewertet. Sehr knapp war auch das Rennen um den 3. Platz. Dabei hatte der Kärntner Dominik Pacher (8,48) knapp die Nase vorne. Die Vorjahressiegerin Karin Russ (8,45) musste sich diesmal mit Rang 4 begnügen.

Die Ränge 5 und 6 gingen an Thomas Bosnjak und Rainer Predl.

Ulli Striedig holte sich 2013 mit 215,344km bei der WM im 24-Stundenlauf die österreichische Bestleistung und belegte damit den 21. Rang. Nur fünf Wochen später krönte sie sich in Wien zur österreichischen 100km-Meisterin (8:22:50).

Herzliche Gratulation!

Bei der ÖLV-Wahl "Leichtathletin des Jahres 2013" belegte Ulli Striednig Rang 8. Der Sieg ging an Hürdensprinterin Beate Schrott. Bei den Herren fiel die Wahl auf den Mittelstreckler Andreas Vojta. Ultraläufer war keiner nominiert.

Irdning 2014 - neuer Veranstalter, neue Strecke, ...

Der 24-Stundenlauf in Irdning macht keine Pause! Es gibt aber einige Änderungen. Harald Scherz übergibt das Zepter an Toni Wippel (ATV Irdning), die Strecke wird flacher und kürzer, und ...

Näheres auf der neuen Homepage.

Ab 2014 Mastersklassen bei ÖM im Ultralauf

Ab 2014 gibt es bei österreichischen Ultralauf-Meisterschaften Mastersklassen. In folgende Klassen wird dann um Medaillen gekämpft: MW40, MW50, MW60 und MW70. Ein entsprechender Antrag wurde bei der ÖLV-Sitzung des erweiterten Vorstands am 23. November in Wien einstimmig angenommen.

Die Ultralauf-Cupsieger 2013 stehen fest

Waren es 2012 nur 20 UltraläuferInnen, welche in die Cupwertung kamen, so stieg 2013 die Anzahl auf erfreuliche 33 an. 28 Herren und 5 Damen schafften zumindest drei Wertungen. 15 Herren waren bei allen vier Stationen dabei!

Die Sieger und Siegerinnen:

Bis 49 Jahre: Karin Russ und Dominik Pacher

Ab 50 Jahren: Margit Kratochwill und Erwin Ostry

Für Russ, Kratochwill und Pacher war es bereits der 2. Cuperfolg. Für Ostry war es die Premiere. Alle Ergebnisse hier.

Schwechat: Predl überbietet erneut die 80km-Marke

Rainer Predl hat beim Saisonfinale erneut eine sehr starke Leistung abgliefert. Beim 6-Stundenlauf in Schwechat holte er sich mit 80,539km den Tagessieg vor Dominik Pacher (77,183km) und Klemens Humer (76,236km). Extrem starker Wind während der gesamten Renndauer verhinderte noch bessere Leistungen.

Eine Überraschung gab es hingegen im Damenbewerb: Die Wienerin Angelika Toff holte sich bei ihrem ersten (!) Ultralauf den Tagessieg. Mit 66,076km ließ sie die Tirolerin Monica Gebele (65,015km) und 24h-Spezialistin Pauline Moshammer (64,318km) hinter sich.

Schottische Läufer dominieren in Steyr

Bei der sechsten Auflage des Ultralauf-Events in Steyr zeigten zwei Schotten starke Leistungen. Donnie Campbell trotzte dem starken Wind und drückte den Streckenrekord über die 100km-Distanz auf 7:23:59. Dahinter die besten Österreicher, die lange Zeit gut mithielten. Andreas Pfandlbauer (8:04:10), Dominik Pacher (8:11:19) und Hubert Morawetz (8:20:13) blieben dabei deutlich hinter ihren Bestleistungen.

Campbells Landsmann Andrew Murray distanzierte im 50km-Bewerb die Konkurrenz deutlich. Der Siegerzeit von 3:24:00 kam der Wiener Andreas Sageder mit 3:38:55 am nächsten. Karin Russ (3:58:32) landete ebenfalls einen Start-Ziel-Sieg.

Österreich gegen Deutchland hieß das bis zum Schluss spannende Duell im 100km-Damenbewerb. Letztendlich konnte sich Rot-Weiß-Rot in Person von Pauline Moshammer (9:38:22) gegen Jannet Lange (9:39:37) durchsetzen.

Zwischenstand im Ultralauf-Cup hier.

Mayer und Moshammer beste Österreicher in Irdning

Boris Ivanovic (SLO, 221,398km) und Szilivia Lubics (HUN, 211,055km) waren die Triumphatoren des 24. Irdninger (vormals Wörschacher) 24-Stundenlaufs.

Zweite Plätze gab es für Georg Mayer (PSV Leoben, 215,114km) und Pauline Moshammer (Freunde des Laufsports, 191,399km). Auch Klaus Sauerkrenn, Peter Brandacher und Rainhart Koranda übertrafen die 200km-Marke.

Österreicherinnen in Wales mit gutem Teamergebnis

Gwydyr Forest, North Wales war am 6. Juli 2013 Austragungsort der 4. IAU Trail Weltmeisterschaft. 77 anspruchsvolle Kilometer mit 2.700 Höhenmetern waren dabei zu bewältigen.

Den Sieg bei den Herren holte sich der Brite Ricky Lightfoot (nomen est omen) mit 5:36:03. Zweiter wurde der Deutsche Florian Neuschwander (+9:13min). Bronze ging an Julien Rancon (FRA, +18:18min).

Teamergebnis Herren: 1. GBR - 2. FRA - 3. GER

Noch überlegener der Sieg bei den Damen: die Französin Nathalie Mauclair war nach 6:38:45 in Ziel und hatte 17:07min Vorsprung auf ihre Landsfrau Aurelia Truel. Rang 3 ging an Maria Chiara Parigi (ITA, +21:45min).

Die Österreicherinnen schlugen sich in diesem Klassefeld beachtlich: Carola Bendl-Tschiedel lief nach verhaltenem Beginn auf Rang 23 (7:38:29), Ulrike Striednig belegte Rang 29 (7:52:00) unmittelbar vor Sabine Hofer (7:52:56).

In der Teamwertung reichte es für den guten 7. Rang! Frankreich vor Italien und Großbritannien war hier die Reihung.

100km Wien: Meistertitel an Striednig und Buchgeher

Nach 2008 und 2009, jeweils in Steyr, wurden am 15. Juni 2013 zum dritten Mal die österreichischen Ultralaufmeister auf der 100km-Distanz ermittelt.

Im Wiener Prater waren 40 Runden zu je 2,5km zu absolvieren. Auch im Teambewerb ging es um Meisterehren.

Trotz der hohen Temperaturen war das Tempo von Beginn an sehr hoch und die Führung wechselte mehrmals. Der österreichische Meister 2013 bei den Herren heißt Reinhard Buchgeher (Askö Delta Fitness Marchtrenk, Jg. 1988), der bei seinem 100km-Debut mit starken 7:40:19 und zwei gleichmäßigen Rennhälften (3:38:27/3:41:52) glänzte. Über die Silbermedaille freute sich Dominik Pacher (SV Penk, Jg. 1984), der mit 7:57:43 auch noch unter der 8h-Marke blieb. Bis zur Halbdistanz lag der spätere Bronzene Christian Kresnik (LG St. Paul, Jg. 1990!) vorne. 3:32:21 sein beeindruckender 50km-Split. Der 23-Jährige, in der Ultralaufszene vorher gänzlich unbekannt, wusste laut eigener Aussage nicht, wie man einen 100km-Lauf angehen soll. Dafür sind 8:09:46 mehr als o.k.!

Ganz stark auch die Leistungen im kleinen Damenfeld. Ulrike Striednig (8:22:50, LAC Klagenfurt) und Karin Russ (8:36:11, MSC Rogner Bad Blumau) holten sich Gold und Silber mit Zeiten, die bisher nur von der abwesenden Sabine Hofer erreicht worden sind. Bis zur 50km-Marke lag das Duo noch gleichauf. Alexandra Heiml (9:42:54, Laufteam Donautal) durfte bei der Siegerehrung Bronze entgegennehmen.

Den Titel im Teambewerb holte sich Askö Delta Fitness Marchtrenk. Silber ging an das Laufteam Donautal.

24h-WM Steenbergen/NL: Damenteam ganz stark

Am 11./12. Mai 2013 fand in Steenbergen/NL die 10. WM und zugleich die 19. EM im 24-Stundenlauf statt. Österreich war erstmals seit 2010 wieder mit einem Damen- und einem Herrenteam dabei. 

Starker Wind und ein mehrstündiger Regen machte es den 154 Herren und 89 Damen nicht leicht. Herausragend aus heimischer Sicht die Leistung der Kärntnerin Ulrike Striednig, die mit 215,344km sogar neue österreichische Bestleistung lief. Dies ergab den 21. WM-Rang. In der EM-Wertung reichte es sogar für Rang 13. Sehr erfreulich auch das Teamergebnis der Damen (Striednig, Straßer, Moshammer): Rang 11 in der WM-Wertung und der 8. EM-Rang. Bericht hier.

ERGEBNISSE hier.

Lassee: Ungarin läuft fast allen Männern davon

Bei lebhaftem Wind, der die kühlen Temperaturen noch etwas unangenehmer machte, eröffneten am 23. März 2013 genau 100 Ultraläufer die Saison. Auf dem 1.900m langen Rundkurs gaben die Favoriten den Ton an. Die ersten beiden Plätze gingen an zwei Mühlviertler (OÖ): Hubert Morawetz holte sich den Tagessieg mit 79,055km und verfehlte die angepeilte 80km-Marke nur knapp. Gerhard Maximilian Kobler kam auf 74,968km, knapp dahinter der Kärntner Cup-Titelverteidiger Dominik Pacher mit 74,507km.

Der Glanzpunkt wurde jedoch im Damenbewerb gesetzt. Die Ungarin Szilvia Lubics ließ mit 76,607km mit Ausnahme von Morawetz alle Männer hinter sich. Ebenfalls sehr stark: Karin Russ (70,607km) und Verena Nefischer (68,095km).

Ebenfalls großartig: 9.500 Euro Spendenerlös für Kinderhospiz Sterntalerhof!

Ö. Ultralauf-Cup 2013 mit vielen Änderungen

Im Jahr 2013 wird der österreichische Ultralauf-Cup - wie bei der Erstauflage im Jahr 2007 - aus vier Stationen bestehen:

Lassee (6h) - Wien (100/50km) - Steyr (100/50km) - Schwechat (6h).

In Salzburg und Vogau gibt es 2013 keine Ultralaufveranstaltungen.

Lassee ist neu im Cup. Die 50km-Läufe in Wien und Steyr zählen auch erstmals zum Cup.   Nähere Infos hier.

Karin Ruß ist Österreichs UltraläuferIn des Jahres 2012

Erstmals gewinnt eine Frau bei dieser Wahl: Mit einem Durschnittswert von 8,79 verweist die Steirerin Karin Ruß den Vorjahressieger Rainer Predl, NÖ (8,52) und den Oberösterreicher Ambros Mühlbachler (8,40) auf die Plätze.

Ruß holte sich 2012 den Sieg im Ultralauf-Europacup und gewann dabei unter anderem den Rennsteiglauf. Predl zeigte in Italien bei der 100km-WM sein großes Potenzial und Ambros Mühlbachler beeindruckte mit einer Topleistung beim Transeuropalauf.

Alle 12 Nominierten erreichten sehr gute Durchschnittsbewertungen. Die Wahlbeteiligung war so groß wie nie zuvor.

Rainer Predl läuft 12 Stunden am Laufband: 149,1km

Am 1. Dezember 2012 hat sich Rainer Predl seiner zweiten Weltrekord auf dem Laufband geholt.

In 12 Stunden legte der Niederösterreicher 149,1km zurück und überbot die bis dahin gültige Rekordleistung des Deutschen Robert Wimmer um dreieinhalb Kilometer.

Die durchschnittliche Kilometerzeit: 4:50min.

 

Vor einem Jahr trug sich Rainer das erste Mal in die Rekordbücher ein, als er 100km auf dem Laufband in 7:15:08 lief.

Transeuropalauf: Mühlbachler auf Rang 6

Am 19. August 2012 starteten in Skagen (DK) 49 Ultraläufer. Ohne einen einzigen Ruhetag ging es 64 Tage lang über Deutschland, Frankreich und Spanien nach Gibraltar. Am 21. Oktober 2012 beendeten 26 Männer und drei Frauen das 4.176 km lange Laufabenteuer.

Auf dem hervorragenden 6. Rang der einzige österreichische Teilnehmer, Ambros Mühlbachler. 452 Stunden trug der Postbeamte aus Pregarten (OÖ) die rot-weiß-rote Fahne quer durch Europa. Näheres auf der Seite des TE-FR.

Ultralauf-Cup 2012: Neue Siegergesichter

Die Ultralauf-Cupsieger 2012 heißen: Pauline Moshammer - Gerda Schiller - Dominik Pacher - Ludwig Wolf.

Der junge Kärntner Dominik Pacher stand bereits vor dem Finale erstmals als Sieger fest. Für Ludwig Wolf war es nach 2008 und 2012 bereits Sieg Nummer 3. Pauline Moshammer schaffte nach zweiten Plätzen 2010 und 2011 den ersehnten Platz ganz oben. Und mit Gerda Schiller gab es eine weitere Premierensiegerin. Bei der Siegerehrung gab es zudem Sonderpreise für jene zwei Damen und Herren, welche alle fünf Cupbewerbe absolvierten: Gerda Schiller, Christine Konrad, Dominik Pacher und Arnold Hickersberger.

Alle Cupergebnisse hier.

Cupfinale in Schwechat: Der 6h-Rekord fiel nicht

Am 6. Oktober 2012 wurden in Schwechat beim dortigen 6-Stundenlauf die Sieger des Österreichischen Ultralauf-Cups 2012 ermittelt.

Dabei nahm Wolfgang Wallner die öst. Bestleistung von Rainer Predl (85,517km) ins Visier. Die hohen Temperaturen (bis 25°C) und eine zu schnelle erste Hälfte (45,0km) stoppten die Rekordjagd im letzten Drittel.

Trotzdem reichte es am Ende zu beachtlichen 81,580km. Im Damenbewerb war Pauline Moshammer mit 64,097km erfolgreich. Alle Ergebnisse hier.

Markus Thalmann beim Spartathlon auf Rang 3

Die 30. Auflage des Ultraklassikers schlechthin - der Spartathlon, 245km lang - ging am 28./29. September 2012 mit sechs Österreichern über die Bühne.

Markus Thalmann, Sieger des Jahres 2003, durfte nach 27 Stunden 14 Minuten aufs Podest steigen.

Für Thalmann bereits der sechste Top3-Rang beim Spartathlon. Den Sieg holte sich der Deutsche Stu Thoms (26h 28min) vor dem Japaner Tetsuo Kiso. Überragend auch die Damensiegerin: Lizzy Hawker (UK) benötigte 27h 02min. Bei hohen Temperaturen kamen nur 72 von 310 Teilnehmern (23%) ins Ziel. Ergebnisse.

100km-Lauf in Steyr: Vorjahressieger dominieren

Am 22. September 2012 ging es in die vierte Runde des Österreichischen Ultralauf-Cups 2012. Erstmals wurde auf einer veränderten Strecke gelaufen.

Der Oberösterreicher Hubert Morawetz (8:00:02) und die Wienerin Pauline Moshammer (9:19:59) konnten dabei ihre Siege von 2011 wiederholen. 

Im 50km-Bewerb gaben zwei junge Oberösterreicher mächtig Gas. Reinhard Buchgeher (Jg. 1988 - 3:26:33) konnte im Zielsprint Daniel Fechtig (Jg. 1985) niederringen. Auch Sabine Hofer (3:43:10) zeigte einmal mehr ihre Klasse.

Aktueller Stand im UL-Cup 2012 hier.

Fünf Österreicher bei der 24h-WM in Polen

Am 8./9. September 2012 fanden im polnischen Katowice die Welt- und Europameisterschaften im 24 Stundenlauf statt. Von den fünf Österreichern schaffte Heinz-Peter Bergmann mit 217,798km das beste Resultat.

In der WM-Wertung reichte dies für Rang 50 (von 150 Startern). In der EM-Wertung reichte es für Rang 39 (von 124).

Alle Ergebnisse hier.

Pfandlbauer und Straßer sind die Ultralauf-Meister 2012

Im Rahmen des 24h-Laufs in Irdning am 7./8. Juli wurden die öst. Ultralauf-Meister 2012 im Herren-Einzel, Damen-Einzel und im Team ermittelt.

Die 34 Herren und 6 Damen hatten dabei nicht nur mit den hohen Temperaturen tagsüber zu kämpfen. Ein Gewitter mit starkem Regen setzte die Strecke am Abend kurzzeitig unter Wasser.

Am besten zurecht kamen Andreas Pfandlbauer (Team Hervis Bad Ischl) und Regina Straßer (Laufteam Donautal). Pfandlbauer - 220,501km - setzte sich dabei nur ganz knapp gegen Heinz-Peter Bergmann (Freunde des Laufsports; 220,117km) durch. Helmut Treitler (Freunde des Laufsports) holte sich mit 213,064km Bronze.

Der Sieg von Favoritin Regina Straßer fiel hingegen recht deutlich aus. Mit 210,567km blieb sie nur 1,6km hinter der von ihr gehaltenen nationalen Bestmarke. Karin Sperrer (LG Kirchdorf) holte sich mit guten 190,499km Silber. Alexandra Heiml (Laufteam Donautal) reichten 179,488km für Bronze.

Den Titel im Mannschaftsbewerb holte sich das Laufteam Donautal vor den Freunden des Laufsports.      ERGEBNISSE

100km-Lauf in Wien bei großer Hitze

Fast zu schönes Wetter gab es bei der Premiere des neuen 100km-Laufs in Wien. Auch wenn das Teilnehmerfeld quantitativ mit den übrigen Cupveranstaltungen noch nicht Schritt halten konnte, so vermochten die Veranstalter in punkto Organisation durchaus zu überzeugen.

Den sportlichen Glanzpunkt bei 30°C setzte Dominik Pacher, der mit negative Split und 7:44:27 dem Sieg im Ultralauf-Cup 2012 einen Schritt näher rückte.

Auch Gerhard Kobler (8:10:31) und David Lilek (8:13:59) liefen in Anbetracht der Hitze stark. Im Damenbewerb war Alexandra Maier in 12:30:30 erfolgreich.    Stand im Cup.

Starke Leistungen bei schwierigen Bedingungen in Vogau

Alexandra Heiml und Boris Ivanovic (SLO) heißen die Sieger des Vogauer 12-Stundenlaufs 2012. Hinter Ivanovic, der die 140km-Marke knapp verpasste, zeigte sich David Lilek mit 134,541km und Rang 2 schon gut erholt von der 100km-WM in Seregno nur drei Wochen zuvor.

Heiml lieferte sich mit Pauline Moshammer (beide in Seregno dabei) ein Duell auf Augenhöhe und siegte letztendlich mit 115,439km (pB) gegenüber 112,300km.

Beim 6-Stundenlauf war Dominik Pacher ungefährdet: 79,389km. Im Damenbewerb reichten für Margit Gasperschitz 64,680km zum Sieg.

Hitze bereits am Vormittag und zwischenzeitlicher Starkregen machten es den 157 Teilnehmern (Einzelbewerbe; Rekord!) nicht leicht.

Karin Russ gewinnt den Rennsteiglauf 2012

Die Steirerin Karin Russ, Siegerin des Österreichischen Ultralauf-Cups 2012, hat am 12. Mai 2012 den traditionsreichen Rennsteiglauf in Thüringen gewonnen. Die tolle Endzeit für 72,7 hügelige Kilometer: 6:21:31. Auf Rang 4 die Kärntnerin Ulrike Striednig, die wohl noch die 100km von Sergno (3 Wochen zuvor) spürte und bei Halbzeit vorne lag.

Bei den Herren belegte der Oberösterreicher Thomas Bosnjak, der bis zur Hälfte dem Führungs-Quartett angehörte, Rang 5.

100km-WM in Seregno - Starker Auftritt vom Team AUSTRIA

Das österreichische Nationalteam hat bei der 100km-WM und EM in Seregno/ITA einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. In den Mastersklassen gab es durch Ulrike Striednig (W50/8:39:33) und Rudi Ohme (M60/9:41:35) zwei Silbermedaillen.

Österreichs Herren überzeugten diesmal durch ein starkes Mannschaftsergebnis. Beeindruckend die Leistung vom jungen Rainer Predl. Er steigerte seinen persönliche Bestleistung auf 7:13:29. In einem unglaublich starken Teilnehmerfeld belegte er den 31. WM-Rang. Aber auch David Lilek (7:31:47, pB), Romed Rauth (7:33:48), Hubert Morawetz (7:40:22, pB) und Karl Gratzl (7:52:40, pB) wussten zu überzeugen.

Das Damenteam war durch die sehr frühen Aufgaben von Sabine Hofer (krank) und Carola Bendl-Tschiedel (verletzt) um Schadensbegrenzung bemüht. Ulrike Striednig (8:39:33), Regina Straßer (8:49:47) und Alexandra Heiml (9:06:43, pB) brachten aber ein gutes Teamergebnis ins Ziel.

Die WM-Titel auf dem nicht ganz einfachen 20km-Rundkurs sicherten sich bei wechselnden Wetterbedingungen (Sonne, Regen, Wind) der Italiener Giorgio Calcaterra (6:33:20) und die Amerikanerin Amy Sproston (7:34:08).

Alle ERGEBNISSE.  Ausführlicher BERICHT.

FOTOS von Elisabeth Ohme. FOTOS von Anna Mitterauer.

Überlegener Sieg von Pacher in Salzburg

Eine klare Sache für den Kärntner Dominik Pacher war die Premiere des 6-Stundenlaufs in Salzburg.

82,443km bedeuten die sechstbeste Marke eines Österreichers in der ewigen Bestenliste.

Der wieder einmal sehr schnell anlaufende Andreas Pfandlbauer (31,3km nach 2 Stunden!) mit 76,161km und der aufstrebende Oberösterreicher Dietmar Korntner mit 75,388km folgten auf den Plätzen 2 und 3.

Den Sieg im Damenbewerb holte sich in Abwesenheit der nationalen Elite die junge Sandra Höllnsteiner mit 65,319km. 117 Ultraläufer waren bei der ersten Sation des Öst. Ultralauf-Cups 2012 am Start.

105 Starter und 1 Weltklasseleistung in Lassee

Das Glück des Tüchtigen hatten die Veranstalter des 1. Lasseer 6 Stundenlaufs am 10. März 2012. Gleich 105 Einzelläufer sorgten dafür, dass auf der 1.909m langen, flachen Strecke bei Sonnenschein und knapp 10°C einiges los war. Ein Dutzend Österreicher nutzen den Saisonauftakt zur Formüberprüfung hinsichtlich der 100km-WM am 22. April. 

Herausragend war jedoch die Leistung des einzigen ungarischen Teilnehmers. Gabor Muhari holte sich ganz überlegen den Tagessieg mit 89,451km. David Lilek (79,517km) und Ultra-Wiedereinsteiger Dominik Pacher (78,997km) belegten die Plätze 2 und 3. Bei den Damen holte sich Verena Nefischer mit 69,949km den Sieg. Den 2. Rang teilten sich die WM-Starterinnen Alexandra Heiml und Regina Straßer (je 69,287km). Ergebnisse

ÖLV-Athletenwahl: Sabine Hofer auf Rang 3

Schöne Anerkennung für Sabine Hofer bei der vom ÖLV durchgeführten Wahl zu Österreichs Leichtathleten des Jahres:

Rang 3 hinter der Hürdensprinterin Beate Schrott und der Berg- und Marathonläuferin Andrea Mayr.

 

Die online auf www.oelv.at durchgeführte Wahl wurde zwischen 18. November und 19. Dezember 2011 durch ein Publikumsvoting und ein Expertenvoting (Trainer, Journalisten) entschieden.

UltraläuferIn des Jahres 2011: Predl siegt vor Ohme

Eine hohe Beteiligung gab es bei der online-Wahl zu Österreichs UltraläuferIn des Jahres 2011. Viele Stimmen trafen auch aus dem Ausland ein.

11 KandidatInnen (7m/4w) standen zur Wahl.

Errechnet wurde der Punktedurchschnitt (Höchstbewertung 10 Punkte).

 

Hier die Top 6 der Wahl:

1. Rainer Predl ................... 8,38 P.

2. Rudi Ohme ..................... 8,06 P.

3. Sabine Hofer .................. 7,94 P.

4. Carola Bendl-Tschiedel .... 7,43 P.

5. Karin Ruß ....................... 7,14 P.

6. Pauline Moshammer ........ 7,12 P.

Rainer Predl läuft 100km-Weltrekord am Laufband

Österreichs Ultralaufstar des Jahres 2011 hat die Saison mit einer tollen Performance am 17. Dezember 2011 abgeschlossen. Eigentlich sollte es "nur" ein Charitylauf zu Gunsten von Menschen in Not werden.

 

Kurzerhand entschloss sich Rainer Predl, den bestehenden 100km-Laufband-Weltrekord des Deutschen Robert Wimmer (7h22min) anzugreifen.

 

Was auch gelang: 7h15min08s - Gratulation und ... Frohe Weihnachten!

Rainer Predl läuft Weltjahresbestleistung!

Ist das zu fassen! Mit dem Tagessieg beim 6-Stundenlauf holte sich Rainer Predl nicht nur Cupsieg und Österreichische Meisterschaft. Die 85,517km bedeuten zudem neue Weltjahresbestleistung. Er lief um exakt 5 Meter (!) weiter als der Belgier Pieter Vermeesch am 13. März 2011 in Stein (NL).

Die Krönung einer perfekten Saison für den 21-jährigen Niederösterreicher.

Ö. Meisterschafts-Gold an Karin Ruß und Rainer Predl

Mit dem Schwechater 6-Stundenlauf am 8. Oktober fand der öst. Ultralauf-Cup 2011 seinen Abschluss. Außerdem wurden in Schwechat die öst. Ultralaufmeister gekürt. Die Sieger heißen Karin Ruß und Rainer Predl.

Sensationell dabei die Leistung von Predl nur vier Wochen nach seinem tollen Ergebnis bei der 100km-WM in Winschoten. Er fixierte mit 85,517km eine neue öst. Bestleistung. Auch David Lilek bot mit 82,454km eine starke Leistung, die ihm Silber einbrachte. Bronze ging an Gerhard Kobler, der in Schwechat nicht am Start war.

Ruß holte sich mit 70,229km überlegen den dritten Tagessieg (vorher Vogau und Grieskirchen) in dieser Saison und sicherte sich überlegen Gold. Silber ging an Pauline Moshammer, Bronze an Alexandra Heiml.

ENDSTAND im Ö. Ultralauf-Cup 2011 hier.

Öst. Ultralauf-Meisterschaften 2012 in Irdning

Die österreichischen Ultralaufmeister werden 2012 auf der ganz langen Distanz ermittelt.

Am 7./8. Juli werden die Meisterschaften im Rahmen des 24-Stundenlaufs im steirischen Irdning ausgetragen.

In Irdning wird nach dem Aus von Wörschach seit 2010 auf einer 2.236m langen Runde gelaufen.

Wieder ein neues Siegergesicht im Ultralauf - Hubert Morawetz

Am 17. September 2011 ging der Österreichische Ultralauf-Cup 2011 in seine vierte Runde. Dabei gab es beim 100km-Lauf in Steyr einen Überraschungssieger. Der Oberösterreicher Hubert Morawetz war nach 7:50:51 im Ziel. Auch Gerhard Kobler blieb noch unter 8:00h. 

Bei den Damen war Pauline Moshammer ungefährdet. Ihren ersten 100km-Lauf finishte sie nach 9:20:54.

>>> Ergebnisse

5 MEDAILLEN für Österreich bei der 100km-WM/EM in Winschoten.

Bronze für unsere Damen
Bronze für unsere Damen

Der 10. September 2011 war der bisherige Höhepunkt für das Ultrarunning Team AUSTRIA. Bei der Masters-WM holten sich Sabine Hofer (W45) und Rudi Ohme (M60) zwei Goldmedaillen. Ulrike Striednig (W50) und Ludwig Wolf (M55) holten zweimal Silber für Österreich. Mit vier Medaillen wurden die hohen Erwartungen bei den Masters sogar übertroffen.

Die Sensation: Eine nie erwartete Medaille holte unser Damenteam im EM-Teambewerb. Hinter Russland und Großbritannien holten sich nach beeindruckendem Kampf die Österreicherinnen BRONZE.

Sabine Hofer, Regina Straßer, Ulrike Striednig, Karin Russ, Alexandra Heiml und Christine Aigner ließen somit die Mitfavoriten Italien und Deutschland hinter sich.

Im Einzelbewerb zeigten Sabine Hofer (8. Rang WM bzw. Rang 5 EM) und Rainer Predl (21 Jahre, Rang 22 WM) herausragende Leistungen.

>>> zu den Ergebnissen         >>> zum Bericht         >>> zu den Fotos

Pauline Moshammer und Georg Mayer sind die Sieger von Irdning 2011

Der für den PSV Leoben startende Georg Mayer hat sich beim 24-Stundenlauf in Irdning etwas überraschend den Siegerpokal gesichert. Mit 216,730km ließ er Peter Brandacher (209,928km) und Helmut Treitler (201,970km) hinter sich.

Pauline Moshammer vom Verein Freunde des Laufsports wurde hingegen ihrer Favoritenrolle gerecht und knackte als vierte Österreicherin die 200km-Marke. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung um mehr als 12 Kilometer auf starke 201,284km.   ERGEBNISSE

Gerhard Kobler und Karin Russ setzen die Ausrufezeichen in Grieskirchen

Mit 137,516km ging der Sieg beim Grieskirchner 12-Stundenlauf an den oberösterreichischen Pfarrer Gerhard Kobler. Bemerkenswert auch die Leistung vom Masters-WM-Starter Ludwig Wolf (Jg. 1952), der mit persönlicher Bestleistung von 129,584km Rang 3 erreichte.

Karin Russ, ein Name an den man sich in der heimischen Ultralaufszene gewöhnen wird, zeigte im 6h-Lauf mit 72,908km ihre Klasse. Sie liegt damit in der ewigen Bestenliste hinter Sabine Hofer auf Rang 2.

Starke Auftritte lieferten auch die Youngsters David Lilek (79,477km) und Rainer Predl (79,207km), die den 6h-Lauf als Training für die 100km-WM in Winschoten nutzten.

Und die Rekordjagd geht munter weiter ...

In der Marathon-Szene kein Unbekannter, nahm der 47-jährige Wolfgang Wallner am 29.05.2011 beim 6-Stundenlauf im Wiener Prater erstmals eine Ultralangdistanz in Angriff.

Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: 84,772km - neue österreichische Bestleistung.

Er ist damit auch der erste Österreicher, der bei einem 6h-Lauf die doppelte Marathondistanz geschafft hat.

Österreichischer Doppelsieg beim Rennsteiglauf

Klemens Huemer hat am 21.05.2011 seiner noch jungen, aber erfolgreichen Ultralaufkarriere die vorläufige Krone aufgesetzt. Knapp 2.000 Läufer und Läuferinnen nahmen die 72,7km lange Strecke beim Rennsteiglauf in Angriff und Klemens Humer ließ dabei das gesamte Feld hinter sich. Nach 17km schon fünf Minuten hinter dem Führenden Briten Matthew Lynas (2.) rollte er - wie gewohnt - das Feld von hinten auf und lief mit einem Vorsprung von 2:40min nach 5h29min54s ins Ziel.

Auch bei den Damen triumphierte eine Österreicherin. Die Wienerin Carola Bendl-Tschiedel finishte nach 6:36:12 und distanzierte die Zweitplatzierte um mehr als zehn Minuten.

Neue Siegergesichter in Vogau

Premierensiege gab es bei der achten Auflage des Vogauer 12 Stundenlaufs.

Mit einer beachtlichen Siegerleistung von 140,621km wusste der Slowene Boris Ivanovic zu überzeugen. Favorit David Lilek musste nach sieben Stunden in Führung liegend wegen Knieproblemen aufgeben. Gerhard Eggenreich war als Zweiter mit 129,903km bester Österreicher.

Spannend bis zum Schluss war der Kampf um den Tagessieg bei den Damen. Die Vösendorfer Triathletin Andrea Tahedl kam auf 107,680km und verwies Alexandra Heiml aus St. Pölten mit 106,496km auf Rang 2.

Überlegene Siege gab es im 6 Stundenlauf. So siegte bei den Herren der Öppinger (OÖ) Pfarrer Gerhard Kobler mit 74,127km. Schon auf dem zweiten Gesamtrang die in der Ultralaufszene noch unbekannte Karin Russ aus der Steiermark. Mit 69,723km verfehlte sie die 70km-Marke denkbar knapp.

Und schon wieder zwei Rekorde in Wals!

9. April 2011 - Wieder einmal hat sich Wals als rekordtaugliche Ultralaufstrecke erwiesen. Wurden schon im Vorjahr die österreichischen Bestleistungen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren pulverisiert, so gelang zwei Athleten aus dem Nationalteam eine erneute Verbesserung.

Fast schon gewohnt ist man die ständigen Sonderleistungen der zierlichen Salzburgerin Sabine Hofer. 78,271km bedeuten aber nicht nur neue österreichische Bestleistung. Auch weltweit ist diese Leistung im Jahr 2011 die beste. Und die Krönung: Neue Altersklassen-Weltbestleistung!!!

Etwas überraschender die neue Bestleistung bei den Herren. Der Tullner David Lilek, schon seit dem Vorjahr auf der Überholspur, schraubte den Rekord des abwesenden Klemens Huemer auf 82,916km. Zum Rekord förmlich getrieben wurde er von einem Ultralauf-Rookie. Chrisitan Doppler sorgte mit 82,252km für ein weiteres Ausrufezeichen. Und auch der Drittplatzierte Rainer Predl wusste mit 81,808km durchaus zu überzeugen.

Klemens Huemer ist Österreichs Ultraläufer des Jahres

Hier die Ergebnisse der Wahl zu "Österreichs Ultraläufer des Jahres 2010":

Rang und Name
Punkteschnitt   Rang und Name
Punkteschnitt
1. Klemens Humer
8,94   5. Ulrike Striednig
7,53
2. David Lilek 8,09   7. Regina Straßer 7,46
3. Pauline Moshammer 7,78   8. Rainer Predl 6,15
4. Herbert Hartl 7,62   9. Ludwig Wolf 6,09
5. Sabine Hofer 7,53      

Die Wahlteilnehmer hatten die Aufgabe, die im Jahr 2010 erbrachten Leistungen der zur Wahl vorgeschlagenen Personen zu bewerten. Höchstbewertung war 10.

Vielen Dank an alle Wahlteilnehmer und Gratulation an "alle Neune". Sie waren im Jahr 2010 Österreichs beste Ultraläufer.

Österreichische Ultralauf-Meisterschaften 2011

Die österreichischen Ultralauf-Meisterschaften werden 2011 im Rahmen des Ultralauf-Cups ausgetragen.

Durch die Terminkollision mit der 100km-WM in Winschoten (NL) im September hat Steyr seine Bewerbung zurückgezogen. Die besten Österreicher und Österreicherinnen würden bei den nationalen Meisterschaften fehlen.

Das heißt also: Wer 2011 Meisterehren anstrebt, muss zumindest bei drei der fünf Cupstationen dabei sein und dort fleißig Punkte sammeln.

Somit werden der/die Cupsieger/in 2011 auch österreichische Meister 2011 sein. Allerdings gibt es bei ÖM keine Altersklassen. Die Cupwertung erfolgt wie gehabt in zwei Altersklassen (bis 49 und ab 50).

Wertungssystem siehe Ö. Ultralauf-Cup.

Ultralauf-Cup 2011 - Steyr kommt hinzu

Nach vier Jahren mit denselben Stationen und denselben Bewerben wird der österreich. Ultralauf-Cup 2011 erweitert.

NEU dabei: die 100km von Steyr.

Gänzlich neu auch das Wertungs-/Punktesystem.

Näheres unter dem Menüpunkt Ö. Ultralauf-Cup.

100km-WM in Gibraltar - nur 3 Österreicher im Ziel, aber ...

Hohe Ausfallsquote bei der 100km-WM in Gibraltar!

Leider erwischt es auch das Team Austria ziemlich schlimm!

Von den drei Damen müssen alle das Rennen vorzeitig beenden. Besonders bedauerlich der Ausfall der stärksten Österreicherin Sabine Hofer, die bei Km 70 noch auf dem ausgezeichneten 5. Rang liegt.

Bei den Herren fallen zwar auch drei unserer sechs Athleten aus, aber die Leistungen der drei Finisher sind beachtlich.

Klemens Huemer läuft ein ganz starkes Rennen und wird mit 7h20min42s bester Österreicher (Rang 28 WM und Rang 19 EM). Vereinskollege Romed Rauth finisht nach Krämpfen in 7h53min59s.

Größter Erfolg ist aber die SILBERmedaille (!) von Herbert Hartl bei den Masters M50. Nach 7h42min27s nur 3min34s an Gold vorbei.

Das Mannschaftsergebnis ist leider zur Zeit noch nicht online. Laut eigenen Rechnungen belegt das österreichische Herrenteam den 7. Rang in der EM und den 9. Rang in der WM.

Ergebnisse.

Bericht von Michael Wolf.

Ultralauf-Cupfinale in Schwechat

K. Huemer und D. Lilek
K. Huemer und D. Lilek

Anneliese Schmidler - Regina Straßer - Ludwig Wolf - Klemens Huemer, so heißen die Sieger des österreichischen Ultralauf-Cups 2010.

 

Beim Finale, dem 6-Stundenlauf in Schwechat , zeigte vor allem Klemens Huemer eine starke Leistung. Mit 82,214km feierte er gemeinsam mit David Lilek, dem Aufsteiger des Jahres, den Tagessieg.

 

Auch bei den Damen gab es in Schwechat einen gemeinsamen Sieg. Pauline Moshammer und Ingrid Bandel schafften mit 67,751km jeweils persönliche Bestleistung.

 

Den Endstand im Ö. Ultralauf-Cup 2010 gibt es bereits hier.

ÖM 2010: Ulrike Striednig und Klemens Huemer siegreich

Favoritensiege bei den österreichischen Ultralauf-Meisterschaften in Grieskirchen. Klemens Huemer (Team RunSport), schon 2009 Sieger in Grieskirchen, lässt mit 138,555km die Konkurrenz deutlich hinter sich.

Bei schwierigen Bedingungen (bis 26°C) straucheln einige Favoriten und dies nützen Heinz-Peter Bergmann vom LCC Wien (130,246km) sowie Karl Gratzl vom ASV Andlersdorf (130,224km).

Bei den Damen gewinnt Ulrike Striednig (LG Klagenfurt) mit der neuen österreichischen Bestleistung von 129,107km. Auch Regina Straßer - Laufteam Donautal - bleibt mit 125,226km über der alten Bestmarke. Bronze geht an Pauline Moshammer - Freunde des Laufsports/Wien - mit 119,984km.

Huemer und Striednig werden Anfang November bei der 100km-WM in Gibraltar am Start sein.

 

VIDEO

24h-WM in Brive: Team AUSTRIA hinter den Erwartungen

Einen ausführlichen Bericht gibt es hier.

David Lilek überzeugt beim 12h-Lauf in Vogau

Der Tullner David Lilek (Jg. 1985) knackt beim 12 Stundenlauf in Vogau als erst vierter Österreicher die 140km-Marke.

Mit 141,457km übernimmt er auch die Führung im öst. Ultralauf-Cup 2010 vor dem Vogau-Zweiten Rainer Predl (134,139km).

Den Sieg im 6 Stundenlauf holte sich der Mauterner Dietmar Fiedler mit starken 79,069km.

Bei den Damen siegten Claudia Mauerhofer mit 109,235km bzw. Ingrid Bandel mit 65,204km.

Rekorde von Sabine Hofer und Klemens Huemer

Beeindruckende Leistungen zeigten die Sieger des 6-Stundenlaufs in Wals am 10. April 2010. Die Favoritin bei den Damen, Dr. Sabine Hofer, verbesserte die von ihr selbst gehaltene öst. Bestleistung auf 77,915km.

Klemens Huemer lief ein taktisch ausgezeichnetes Rennen, rollte das Feld von hinten auf und schaffte 82,538km. Der 37-Jährige  hat sich 2009 in Grieskirchen auch die Bestleistung im 12h-Lauf geholt.

 

Aktualisierte Bestenliste 6-Stundenlauf Herren hier.

Befragung: ULTRALAUF IN ÖSTERREICH - Ergebnisse

Österreichs Ultraläufer haben gewählt: Klemens Huemer hat mit 144,889km beim Grieskirchner 12-Stundenlauf die Topleistung 2009 erbracht.

Die Veranstaltungen in Österreich werden durchwegs gut bewertet.

Ergebnis der Befragung Öst. Ultralaufjah
Adobe Acrobat Dokument [10.3 KB]
Download

Österreichische Bestenlisten´09 für 6h / 12h / 24h / 100km

Das Jahr 2009 war für Österreichs Ultralaufsport ein großer Schritt vorwärts. In fünf Bewerben (6h-, 12h-, 24h-, 48h- und 100km-Lauf) gab es insgesamt sechs neue nationale Bestleistungen.
Ultralaufbestenlisten AUT 2009.pdf
Adobe Acrobat Dokument [40.6 KB]
Download

Hier geht es zu Ultralaufveranstaltungen in Österreich.